Online-Therapie zeigt vergleichbare Wirksamkeit wie Präsenztherapie
Hinweis: Pressemitteilung · Frankfurt am Main, 1. Juli 2025
Online-Psychotherapie ist bei Angststörungen, Depressionen und Traumafolgestörungen ähnlich wirksam wie traditionelle Präsenztherapie. Das betonte Dr. med. Daniel Zeiß in seinem Auftritt im „Psyche Today“-Podcast mit Dr. Stephanie Grabhorn von den Blomenburg Privatkliniken.
Klare wissenschaftliche Evidenz
„Studien zeigen, dass Online-Psychotherapie nicht schlechter ist als Präsenztherapie“, erklärt Dr. Zeiß. Besonders bei Angststörungen, Depressionen, PTSD und komplexen Traumafolgestörungen seien die Erfolgsraten vergleichbar. „Es ist anders, aber nicht schlechter. Man kann trotzdem Beziehungen zu Menschen aufbauen – und das ist letztlich das, was es so effektiv macht.“
Praktische Vorteile für Patienten
„Ich muss keinen Parkplatz suchen. Ich kann mir einfach etwas Freiraum schaffen, egal wo ich gerade bin“, so Dr. Zeiß. Besonders wichtig sei die Kontinuität: „Wir müssen keine vierwöchige Pause in der Therapie machen. Nach einer solchen Pause fängt man nach ein, zwei oder drei Sitzungen einfach wieder von vorne an.“
Rechtliche Klarstellung
Eine wichtige Neuerung: „Die KBV hat am 23. Januar 2025 rückwirkend zum 1. Januar 2025 bestimmt, dass der direkte persönliche Arzt-Patienten-Kontakt keine zwingende Voraussetzung mehr für Psychotherapie ist.“ Das schaffe neue Möglichkeiten für Patienten bundesweit.
Hohe Datenschutzstandards
„Wir setzen auf höchste Datenschutzstandards mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf eigenen Servern in Deutschland“, betont der Psychotherapeut, der als zertifizierter Linux-Administrator besonderen Wert auf technische Sicherheit legt.
Grenzen werden beachtet
„Bei akuten Suizidgedanken oder Schizophrenie ist Online-Therapie nicht die Methode der Wahl“, stellt Dr. Zeiß klar. Für die meisten anderen psychischen Belastungen sei sie jedoch sehr gut geeignet.
Hinweis: Pressekontakt: Dr. Daniel Zeiß GmbH · presse@danielzeiss.de · +49 (0)69 348 681 14